„Nuolen See“ in den nationalen Medien

Geschrieben am 17.08.2010 in Allgemein

Am Freitag den 6. August 2010 erschien im Beobachter ein Artikel über das Projekt „Nuolen See“. Wie Sie daraus ersehen, wächst das Interesse und die Aufmerksamkeit an diesem Projekt auch national. Im Falle von „Nuolen See“ wird ersichtlich, wie der Kanton Schwyz mit der Natur und der Landschaft umgeht. Ein Projekt, das auf rechtlichen Grundlagen realisiert werden soll, die mehr als fraglich sind und bei weiten nicht mehr nationalen Anforderungen gerecht werden.In der Folge lesen Sie Ausschnitte aus dem dreiseitigen Beobachter-Artikel, der auch eine sehr interessante Visualisierung beinhaltet, auf welcher die riesigen, gravierenden Auswirkungen auf die Landschaft zu sehen sind.

Kiesbetrieb will Kohle machen

Die Kibag AG will Seefläche aufschütten und das Ufer mit Luxuswohnungen verbauen. Der Gemeinderat in Wangen SZ begrüsst das Projekt, doch der Widerstand wächst.

„…Bei einem Punkt hört der Umweltschutz aber für das Kiesunternehmen auf: wenn die Gegner fordern, dass der Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) durch eine «ökologische Zustandsanalyse» ergänzt wird, um den heutigen Zustand von Flora und Fauna in der Bucht und die Auswirkungen der Überbauung aufzuzeigen. Man könne darin «keinen Sinn erblicken», erklärt die Kibag in einem Brief und verweigert dem von Ripa inculta vorgesehenen Experten den Zutritt zum Firmengelände. Eine solche Analyse sei «im Gesetz nicht vorgesehen und erwiese sich auch als systemwidrig», schreibt die Kibag und fordert den Verein auf, «das Verfahren ad acta zu legen». “

„Für den designierten Studienleiter, den grünliberalen Nationalrat und Professor Thomas Weibel, ist eine Aktualisierung der ökologischen Unterlagen dringend notwendig, um das Projekt objektiv beurteilen zu können. Die ursprüngliche Fassung stammt von 1999, die letzte Aufdatierung von 2006: «Ein Umweltverträglichkeitsbericht muss sich am Zustand unmittelbar vor Baubeginn orientieren und diesen möglichst vollständig erfassen», sagt Weibel. «Das ist beim Projekt ‹Nuolen See› nicht der Fall.» Er kritisiert etwa, dass verschiedene Karten und Artenlisten zu Flora und Fauna in der Bucht «schon 1999 nicht mehr taufrisch gewesen sind». Andere Angaben, etwa zum Amphibien- und Reptilienbestand, fehlten im UVB der Kibag gänzlich.“

Den kompletten Artikel können Sie hier anschauen.